Level: A2
Words: 262
Es ist Dienstagmorgen, und die Straßen sind voller Menschen, die zur Arbeit fahren.
Sophie steigt in den Bus und findet einen Platz am Fenster. Neben ihr sitzt ein Mann mit einem kleinen weißen Hund auf dem Schoß.
Der Hund schaut neugierig herum, wedelt mit dem Schwanz und legt dann den Kopf auf die Knie seines Besitzers.
Sophie lächelt. „Wie süß! Wie heißt er?“ fragt sie.
„Er heißt Lupo“, sagt der Mann stolz. „Er fährt jeden Morgen mit mir zur Arbeit.“
Sophie streicht dem Hund vorsichtig über den Kopf. Lupo hebt den Blick und leckt kurz ihre Hand.
„Er mag Sie“, sagt der Mann lachend.
Sophie lacht zurück: „Ich mag ihn auch.“
Der Bus hält an mehreren Stationen. Menschen steigen ein und aus, und Lupo bleibt ganz ruhig.
Ein kleines Kind zeigt auf ihn und ruft: „Mama, schau, ein Hund im Bus!“
Alle um sie herum müssen lächeln.
Nach ein paar Minuten fängt es draußen an zu regnen. Sophie sieht, wie die Tropfen an die Fensterscheibe fallen.
Lupo gähnt und kuschelt sich enger an seinen Besitzer.
„Er schläft fast immer ein, bevor wir da sind“, sagt der Mann.
Als sie an der letzten Station ankommen, steht Sophie auf.
„War schön, euch kennenzulernen“, sagt sie.
„Ebenso“, antwortet der Mann. „Vielleicht sehen wir uns wieder – Lupo würde sich freuen.“
Sophie steigt aus und öffnet ihren Regenschirm.
Während sie über die nasse Straße geht, denkt sie: „Ein Hund kann einem Morgen wirklich Freude bringen.“