Level: B1
Words: 386
Markus arbeitete als Grafiker in einer großen Werbeagentur in Berlin. Er war sehr fleißig, aber manchmal fühlte er sich einsam. Seine Arbeit war sein ganzes Leben. Jeden Tag saß er vor seinem Computer und entwarf Logos und Plakate. Er trank viel Kaffee und arbeitete oft bis spät abends. Die Kollegen waren nett, aber er hatte keine engen Freunde dort.
Eines Tages kam eine neue Kollegin in die Agentur. Ihr Name war Sophie, und sie war Texterin. Sie hatte langes blondes Haar und ein warmes Lächeln. Sophie sollte die Texte für die Werbung schreiben, die Markus gestaltete. Am ersten Tag hatte sie viele Fragen. "Entschuldigung, können Sie mir helfen?", fragte sie Markus schüchtern. Markus war sofort von ihr fasziniert. Er erklärte ihr alles geduldig.
In den nächsten Wochen arbeiteten Markus und Sophie oft zusammen. Sie trafen sich in Besprechungsräumen, diskutierten über Ideen und tranken Kaffee in der Pause. Markus merkte, dass er sich auf die Arbeit freute, weil er Sophie sehen konnte. Sie lachten viel und verstanden sich sehr gut. Auch Sophie fand Markus sympathisch. Sie mochte seine ruhige Art und seine kreativen Ideen.
Eines Abends mussten sie sehr lange arbeiten, um ein wichtiges Projekt fertig zu stellen. Um 20 Uhr war es endlich geschafft. "Danke für deine Hilfe", sagte Sophie. "Ohne dich hätte ich das nicht geschafft." Markus lächelte. "Kann ich dich zum Abendessen einladen?", fragte er mutig. Sophie war überrascht, aber sie sagte sofort ja. Sie gingen in ein kleines italienisches Restaurant in der Nähe. Es war ein wunderbarer Abend. Sie redeten nicht über Arbeit, sondern über ihre Hobbys, ihre Familien und ihre Träume.
Seit diesem Abend sind Markus und Sophie ein Paar. Sie arbeiten immer noch in derselben Agentur, aber jetzt ist alles anders. Die Arbeit macht mehr Spaß, weil sie sich lieben. Manchmal ist es nicht einfach, Beruf und Privatleben zu trennen, aber sie geben sich Mühe. An den Wochenenden unternehmen sie schöne Dinge zusammen und vergessen die Arbeit. Markus ist nicht mehr einsam. Er hat in Sophie nicht nur eine Kollegin, sondern auch die Liebe seines Lebens gefunden. Die Arbeit hat sie zusammengebracht, und dafür sind beide sehr dankbar.